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Einbauhinweise

DIN 1988 fasst die technisch-hygienischen Normen für Trinkwasserleitungen in der Bundesrepublik Deutschland zusammen und bildet damit die Grundlage aller derzeit geltenden Wassersatzungen. Außerhalb Deutschlands sind meist ähnliche Vorschriften in Kraft. Wasserzähler sind wie folgt einzubauen: 

Einbaulage
Für das korrekte Funktionieren des Wasserzählers ist die richtige Einbaulage entscheidend. Sie ist aus dem Zählwerksschild zu entnehmen:
H horizontal
V vertikal
H + V beliebig

Die Zählerlage ist als die Zifferblattebene definiert.

Steig- und Fallrohrzähler sollten nur in Steig- bzw. Fallrohrleitungen zur Anwendung kommen.

Mehrstrahlzähler sollen immer völlig waagerecht eingebaut werden. In dieser Lage erreichen sie die höchste Messempfindlichkeit.

Verschraubung
Zum Einbau der Wasserzähler sind spezielle Wasserzählerverschraubungen zu verwenden.

Zur Montage einer Verschraubung sollte allgemein folgendes beachtet werden:
• Ausrichtung der Leitung/ Linear verlaufend
• Verwendung des dafür vorgesehenen Werkzeugs z.B. keine Rohrzangen


Frostschutz
Die Montage der Wasserzähler erfolgt im frostfreien Bereich; es ist auf leichte Zugänglichkeit zu achten. Wo nötig sind Rohrleitungen und Wasserzähler gegen Frost zu isolieren.

Luftansammlungen
Luftansammlungen im Zähler müssen unbedingt vermieden werden. Andererseits soll die vollständige Entleerung der Hauswasserleitungen möglich sein. Daraus ergibt sich, dass der Wasserzähler am tiefsten Punkt der Hausinstallation an der Kellerinnenwand installiert werden sollte.

Komplette Baugruppe
Vor dem Wasserzähler ist das Wasserzählereingangsventil zu montieren. Hinter dem Wasserzähler folgen Absperrvorrichtung, Entleerungsvorrichtung und Rückflussverhinderer.

In der Regel wird dafür ein Freiflussausgangsventil in Kombination mit einem Rückflussverhinderer (KFR-Ventil) eingesetzt. Gesonderte Armaturen für die Entleerung und Rückflussverhinderung sind aber ebenfalls verwendbar.

DIN-Maße und Plombierung
Wasser-Geräte Hauswasserzähler entsprechen DIN ISO 4046 Teil 1 und DIN 19648 Teil 3.

Eine Plombierung schützt die Hauswasserzähler vor unbefugter Manipulation durch Dritte. Die Plombe enthält zugleich die Zählerbeglaubigung: das Zeichen der staatlich anerkannten Prüfstelle der Firma Wasser-Geräte und die Jahreszahl der Eichung.

Die Eichung erlischt bei Beschädigung der Plombe während der Montage oder durch spätere äußere Einwirkung. In diesem Fall muss der Zähler ausgebaut und zur Nachbeglaubigung an uns übersendet werden.

 

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